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Typische Fehler bei Digital Signage Lösungen

Typische Fehler bei Digital Signage Lösungen

Der sogenannte „Bluescreen“ ist der wohl bekannteste Fehler, wenn man an Digital Signage Lösungen denkt. Nichtsdestotrotz gibt es aber eine Reihe an weiterer Störungen/ Problemen, die in ihrer Konsequenz mindestens genauso ärgerlich sind. Ausgehend von den Begleitumständen sind die negativen Auswirkungen (wie bspw. der zusätzliche Serviceaufwand) nicht ganz so gravierend, wie der Imageschaden der entstehen kann. Denn abgesehen vom entgangenen Nutzen ist eine nicht funktionierende Digital Signage Lösung von der Außenwirkung ein öffentliches Zeugnis einer gewissen Inkompetenz, die je nach Dauer und Häufigkeit der Störung Auswirkung auf das Image haben kann.

Um ein solches Szenario im Vorfeld zu unterbinden bzw. mögliche Störquellen besser kontrollieren zu können, wird nachfolgend auf typische Fehler bei Digital Signage Lösungen eingegangen.

 

 


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Grundlegendes

Eine der Hauptfehlerquellen von Digital Signage Lösungen liegt in der Konzeption der entsprechenden Systeme. Der Begriff „Fehler“ ist in diesem Kontext relativ weitläufig und kann sich sowohl auf das Setup der Software als auch der Hardware beziehen. Nachfolgend werden beide Bereiche differenziert betrachtet.

 

Software

Im Bereich der Software gilt es grundlegend zu prüfen, ob diese für einen entsprechenden Dauerbetrieb ausgelegt ist. Diese Aussage klingt zwar banal, ist aber nicht zu vernachlässigen, denn der Großteil der „Systemausfälle“ der sich beobachten lässt, ist auf diese Tatsache zurückzuführen. Der Klassiker an dieser Stelle sind Abstürze des Betriebssystems bzw. der Player-Software, die sich meist in einem Standbild oder als Bluescreen ausdrücken. Besonders häufig treten vergleichbare Fehler bei windowsbasierten Setups auf, wenn bspw. Systemupdates nicht unterdrückt werden können und der Player in entsprechender Windows-Umgebung stehen bleibt. An dieser Stelle muss jedoch klargestellt werden, dass dies nicht per sé ein Problem des Betriebssystems ist, sondern vielmehr die Tatsache widerspiegelt, dass man mit entsprechender Software nicht alle kritischen Systemvariablen unter Kontrolle hat. Sämtliche Szenarien in diese Richtung sind ärgerlich, da sich eigentlich vermieden werden können.

 

Folgende Punkte gilt es im Bereich der Software zu beachten:

  • Softwaresockel des Betriebssystems: Wahl eines geeigneten Softwaresockels in Hinblick auf Stabilität und Sicherheit
  • Ressourcenbedarf der Client-Software: Je höher die Grundauslastung der Client-Software in Abhängigkeit zur Rechenleistung, desto wahrscheinlicher ein Crash
  • Kiosk-Modus: Konzentration/ Reduktion auf für den Betrieb notwendige Komponenten, Deaktivierung nicht benötigter Hintergrunddienste
  • Monitoring: Laufende Überwachung von relevanten Komponenten wie Prozessor, RAM, Auslastung Festplatt, Bandbreite der Netzwerkverbindung, etc.
  • Player-Protokoll: Log-Datei um Absturzursachen wie bspw. kritische Vorgänge und Softwarefehler schnell zu identifizieren
  • Kontrolle über Updates: Vermeidung von ungewollten Änderungen des Software-Setups
  • Vermeidung von PopUps: Unterdrückung entsprechender Systeminformationen

 

Hardware

Was im Bereich der Software gilt, kann ebenso auf den Bereich der Hardware übertragen werden. Grundlegend sollte man hier ebenfalls überprüfen, ob etwaige Hardware überhaupt für den entsprechenden Verwendungszweck geeignet ist. Diese Aussage klingt zwar ebenfalls trivial, aber in vielen Fällen sind Digital Signage Lösungen technisch so umsetzt, als dass man sich viel Geld hätte sparen können.  Zum einen weil viele Systemlösungen für bestimmte Einsatzgebiete überdimensioniert sind (bspw. Touchinterfaces die nicht genutzt werden), zum anderen weil grundlegende Anforderungen an das Setup ignoriert werden. Um an dieser Stelle Klarheit zu schaffen, folgt anbei ein Überblick bzgl. den grundlegenden Anforderung an das Hardware-Setup.

 

Folgende Punkte gilt es im Bereich der Hardware vorab zu prüfen:

  • Wahl eines geeigneten Standorts/ geeigneter Standorte für eine entsprechende Kommunikation (Positionierung)
  • Bildschirmhelligkeit abgestimmt auf Umgebung (Normal, High oder Ultra High Brightness)
  • Verwendung hochwertiger Komponenten in der Übertragungs- und Anschlusstechnik
  • Bildschirmgröße in Abhängigkeit zum Abstand und Blickwinkel des Betrachters
  • Auflösung d. Bildschirms in Bezug Verwendung (Full-HD, 4k, etc.)
  • Eignung d. Hardware für Dauerbetrieb (16/7, 24/7)
  • Prüfung ob Interaktionsfähigkeit erforderlich

 

 

 


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