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Digital Signage Content Guide (1) - Grundlegendes

Digital Signage Content Guide (1) – Grundlegendes

Hardware ist wichtig, aber Content ist König. Diesen Satz hört man häufig, wenn man sich mit dem Thema Digital Signage befasst. Doch was steckt eigentlich dahinter und was macht letztendlich guten Content bzw. gute Inhalte aus? Ausgehend von dieser Fragestellung möchten mit der Rubrik zum Digital Signage Content Guide Licht ins Dunkel bringen.

Um die Thematik allgemein besser verstehen und einordnen zu können, wird nachfolgend zunächst auf Grundlegendes eingegangen. Dabei wird speziell näher auf die Ziele, Voraussetzungen, als auch die Herausforderungen eingegangen, die mit der Gestaltung und Umsetzung von Content einhergehen.

 

 

Ziele

Bevor man sich Gedanken über die Planung der Inhalte macht, sollte man sich zunächst über die Zielen im klaren sein, die man entsprechend erreichen möchte. Dabei können die jeweiligen Ziel so vielfältig wie die entsprechende Digital Sigange Lösung sein. Grundsätzlich kann man die Ziele analog der möglichen Digital Signage Lösungen in die Kategorien Ambiance, Guidance und Performance unterscheiden. Während in der Kategorie Ambiance der Fokus auf der Vermittlung einer bestimmten Stimmung liegt, folgt man in der Kategorie Guidance dem Ziel, den Kunden mithilfe interaktiver Lösungen und Inhalte zielgerichtet bei einem bestimmten Prozess zu unterstützen. Ergänzt wird das Ganze durch die Zielkategorie Performance, wobei hier der Fokus meist auf kontextabhängigen Verkaufsunterstützung liegt und dementsprechend die Ziele auch gestaltet sind.

 

Voraussetzungen

Ausgehend von den entsprechenden Zielen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt, damit diese auch erreicht werden. Während man sich allgemein bzgl. der Wichtigkeit von gut gestaltetem Content einig ist, so sollte der entsprechende Kontext der Darstellung ebenfalls berücksichtigt werden. Der Inhalt als auch der Kontext bedingen sich in der Form, als dass die Wirkung entsprechend einer Zielrichtung von beiden Teilen gleichgewichtet abhängig ist. Guter Content der beispielsweise im falschen Kontext (Ort, Zeit) dargestellt wird ist ebenso wirkungslos, wie schlechter Content der im richtigen Kontext dargestellt wird. Grundlegend kann an dieser Stelle festgehalten werden, das die Wirkung des entsprechenden Inhalts umso größer ist, wenn dieser in visueller Hinsicht leicht verarbeitet werden kann und zum anderen genau in den jeweiligen Kontext passt. Je besser es gelingt beide Bereich in maximaler Ausprägung zu kombinieren, desto größer ist aktive Wahrnehmung und damit einhergehend auch der Erfolg in der entsprechenden Zielrichtung.

 

Herausforderung(en)

So komplex und vielschichtig Digital Signage Lösungen in der Umsetzung sein können, so komplex und vielschichtig sind die jeweiligen Anforderung an die jeweiligen Inhalte. Parallel zum jeweiligen Kontext gilt es gilt es an dieser Stelle den Interaktionsgrad zu berücksichtigen. Je höher beispielsweise der Interaktionsgrad (bspw. bei Kiosk- oder Guidance-Systemen) desto eher sollte der Fokus der Inhalte auf der Usability bzw. einer intuitiven Verständlichkeit liegen. Ist der aktive Grad der Interaktion geringer (bspw. bei performance- oder ambianceorientierten Systemen) so sollte der Generierung von Aufmerksamkeit ein höherer Stellenwert zukommen.
Allgemein gilt es im Bereich von Digital Signage Lösungen zu berücksichtigen, dass es unabhängig von der jeweiligen Lösung, häufig zu externen Ablenkungen kommen kann, durch die Aufmerksamkeit und Tätigkeiten am jeweiligen Standort negativ beeinflusst werden können. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, in dem Bereich der beeinflusst werden kann, die Stellschrauben optimal zu bedienen, um nicht schon vorneherein unter erschwerten Bedingungen kämpfen zu müssen.

 

 

>> Digital Signage Content Guide (2) – Inhaltsgestaltung