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3 Gründe für eine digitale Kundenansprache im Ladengeschäft

3 Gründe für eine digitale Kundenansprache im Ladengeschäft

Die Digitalisierung schreitet immer mehr voran. Speziell für den Einzelhandel stellt dies eine besondere Herausforderung dar, da der lokale Handel vermehrt mit Wettbewerb aus dem E-Commerce-Bereich zu tun hat. Die größte Herausforderung hierbei ist nicht der Markt an sich, sondern die immer größer werdende Informationsflut. Viele Einzelhändler scheitern nicht durch qualitativ schlechtere Angebote per se, sondern vielmehr daran, dass Kunden die Angebote bzw. den dahinterstehenden Service nicht mehr wahrnehmen und aus Bequemlichkeit eher dort kaufen, wo am meisten Aufmerksamkeit generiert wird.

Eine Möglichkeit diesem Trend entgegenzuwirken besteht bspw. in einer digitalen Kundenansprache im Ladengeschäft. Um grundlegend einen Überblick über den Mehrwert solcher Maßnahmen zu schaffen, werden in folgendem Blogbeitrag die wesentlichen Vorteile einer digitalen Kundenansprache beleuchtet.

 

Besser informierte Kunden durch eine kontextbezogene Darstellung 

Der wohl gewichtigste Mehrwert, der mit der digitalen Kundenansprache im Ladengeschäft einhergeht, ist die Möglichkeit den Kunden mit kontextbezogenen Informationen in seinem Kaufverhalten zu unterstützen. Dahingehend dass der Kunde meist als Interessent den Laden besucht, ist hier zwangsläufig ein gewisser Kontext vorhanden, der durch die Darstellung relevanter Informationen unterfüttert werden sollte. Durch die flexiblen Darstellungsmöglichkeiten in der digitalen Kundenansprache kann dieser Kontext in der Form genutzt werden, als dass der Kunde in Abhängigkeit zur Tages- oder Wochenzeit bzw. dem Wetter auf bestimmte Aktionen aufmerksam gemacht wird, ohne das ein Mitarbeiter ihn explizit ansprechen muss.

 

Mehr Conversion durch eine dynamische Verkaufsunterstützung

In erweiterter Form zur kontextbezogenen Darstellung ist es möglich, den Kunden durch die Anzeige zielgerichteter Inhalte in seinem Kaufverhalten zu leiten. Je besser die entsprechenden Informationen auf den Kontext abgestimmt sind, desto eher kann das Kaufverhalten der Kunden in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Grundsätzlich kann dabei die Art und Weise der Verkaufsunterstützung in zwei Kategorien eingeteilt werden. Während die emotionale Verkaufsunterstützung im Wesentlichen darauf abzielt, bestimmte Emotionen hervorzurufen bzw. diese zu verstärken (bspw.  über die Darstellung von Imageclips), so wird der Kunde bei der inhaltlichen Verkaufsunterstützung faktisch auf Angebote hingewiesen, die seinen Bedürfnissen entsprechen können.

 

Weniger Kosten durch eine verkürzte Informationskette 

Ausgehend von einem zentralen Content-Management besteht ein weiterer Vorteil der digitalen Kommunikation, in einer verkürzten Informationskette. Wo früher mehrere Personalstellen für die Koordination der papierbezogenen Werbeträger verantwortlich waren (Planung, Entwurf, Revision, Druck, Auslieferung), so kann über eine zentralisierte Verwaltung die Prozessstruktur wesentlich verschlankt werden, da für die einzelnen Prozessschritte weniger Personalaufwand notwendig ist. In der papierlosen Kommunikation fallen die Prozessschritte des Drucks bzw. der Auslieferung komplett weg. Durch den reduzierten Koordinationsaufwand wird ein einheitliches Auftreten erleichtert, wodurch anderen  Bereichen, wie bspw. den Verkaufsaktionen selbst, mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden kann.

 

 

>> Was steckt hinter dem Begriff Digital Signage?